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...und nach einer kleinen Sommerpause geht es weiter mit...

Mareike Wiening, Schlagzeugerin und Komponistin, lebt seit sechs Jahren in New York. 
Als „Master of Music“ der NY University hat sie sich dort mit ihrem Quintet einen festen 
Platz in der Szene erspielt.
 Für ihre poetischen Kompositionen im Stil des Modern Creative Jazz hat sie sich eine Band mit faszinierenden Musikern aufgebaut. Dabei ist der Frontman des jungen Ensembles eine Legende des US-Jazz: Rich Perry hat als junger Saxophonist bereits 1975 in der Glenn Miller Band und danach mit Größen wie Chat Baker, Eddie Gomez und Fred Hersch auf der Bühne gestanden. Aktuell ist er u.a. Mitglied des weltbekannten „Vanguard Jazz Orchestra“. Mit Alex Goodman gehört der angesagte Jazz-Gitarrist Kanadas zur Band, der trotz seines jungen Alters bereits 2014 den 1. Preis beim Montreux Jazz Festival gewonnen hat. Ein weiteres Highlight setzt der junge US-Pianist Billy Test. Seit ein paar Monaten ist er der neue Pianist der WDR Bigband! 
Am Bass erleben wir Johannes Felscher. Wie Mareike Wiening hat auch er nach dem Master-Examen an der Manhattan School of Music New York zu seinem Lebens- und Arbeitsmittelpunkt gemacht. Daneben findet er aber immer noch Zeit für europäische Aktivitäten mit einer beeindruckenden Bandbreite vom Amsterdam Jazz Orchestra bis zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Mareike Wiening selbst hat in ihrer noch jungen Karriere bereits in den großen Konzertsälen 
und Clubs gespielt, von der Carnegie Hall bis zum Blue Note, vom Atlanta Jazz Festival bis 
zum Elbjazz Hamburg. Beim intermezzo-Konzert stellt sie mit ihrer Band die im November 2019 veröffentlichte CD „Metropolis Paradise“ vor.

Rich Perry  (Saxophon)

Alex Goodman  (Gitarre)

Billy Test  (Piano)

Johannes Felscher  (Bass)

Mareike Wiening  (Schlagzeug/Komposition)

Ein intimer, poetischer Dialog, geführt von zwei Musikern von Welt-Niveau, ohne stilistische Grenzen, erwartet uns in diesem intermezzo-Konzert. Paolo Fresu, international mit Preisen überhäufter Trompeter aus Sardinien, blickt auf über 30 Jahre zurück, in denen er weltweit mit den Großen des Jazz auf der Bühne gestanden und an über 300 Studioproduktionen mitgewirkt hat. Sein 2007 gemeinsam mit Richard Galliano und Jan Lundgren auf ACT veröffentlichtes Projekt „Mare Nostrum“ gilt heute als ein Meilenstein 
der Jazzmusik. Daniele Di Bonaventura, Meister am Bandoneon und studierter Pianist, Cellist und Komponist, sieht sich selbst nicht als Jazz-Musiker. Er verkörpert eine Musik ohne Grenzen, von der Klassik zur zeitgenössischen Musik, vom Jazz über den Tango bis zur World Music. So bewegt er sich 
in seiner musikalischen Arbeit auch in anderen Bereichen wie Theater, Film und Tanz. 
Wie sein Duo-Partner kennt er die großen Bühnen der Welt bis hin zur Royal Festival Hall 
in London. Als Duo zusammengefunden haben sich beide 2011 nach der gemeinsamen Produktion der legendären CD „Mistico Mediterraneo“ mit dem korsischen Chor „A Filetta“. 
Der Stil des Duos ist ein poetisches Abbild dieser wegweisenden CD, der noch weitere gemeinsame Produktionen folgten. Die Poesie der kleinen, zarten Klänge und Gesten, das gemeinsame Atmen von Flügelhorn und Bandoneon, die vielfältigen musikalischen Farben, die diese beiden Ausnahmekünstler zaubern, darauf dürfen wir uns bei diesem besonderen intermezzo-Konzert freuen.

Paolo Fresu  (Trompete / Flügelhorn)

Daniele Di Bonaventura  (Bandoneon)

Marku Ribas, Sänger, Gitarrist und Perkussionist, in Brasilien nur „Marku“ genannt, war ein großartiger Musiker und Komponist, der die traditionelle brasilianische Musik mit musikalischen Elementen aus der Karibik und Afrika sowie mit Black Jazz und Funk verschmolzen hat. Seine grenzüberschreitende Arbeit gipfelte 1985 in der Zusammenarbeit mit den Rolling Stones bei 
der Produktion von „Back to Zero“.Sein Groove, seine Energie und Vitalität waren einzigartig. Mit Marku, der 2013 verstarb, ist ein Vulkan erloschen. Wer könnte seine Musik besser fortführen als seine Tochter? Júlia Ribas ist mit der Musik ihres Vaters Marku aufgewachsen und durch sie geprägt. Früh von der brasilianischen Musik infiziert, blickt die großartige Sängerin mittlerweile selbst schon auf eine 25-jährige Bühnenkarriere zurück. Auf ihrer Europa-Tournee wird Júlia Ribas begleitet 
von ihrem Cousin Amoy Ribas (Perc.). An der Gitarre erleben wir im intermezzo-Konzert 
neben Christian Rau auch den großartigen brasilianischen Gitarristen João Luís Nogueira. Júlia Ribas und ihr Quartett interpretieren die Musik von Marku Ribas absolut authentisch 
und mit dem perfekten Groove, einfühlsam und mit unglaublicher Energie. Mit „Tribute 
to Marku Ribas“ verneigt sich das Júlia Ribas Quartett vor einem großen Künstler. 
Die Musik von Marku Ribas lebt weiter.

Júlia Ribas  (Gesang)

João Luis Nogueira  (Gitarre)

Christian Rau  (Gitarre)

Amoy Ribas  (Percussion)

Ein Duo auf Weltniveau erwartet uns an diesem Konzertabend. Der Titel der aktuellen
ACT-CD „Harp vs. Harp“ ist dabei weitaus mehr als ein knackiger Slogan. Mit Castaneda
und Maret kommen hier zwei Ausnahmetalente zusammen, die beide ihr Instrument neu definiert haben. Ein aufregendes Treffen zweier New Yorker Revolutionäre auf Ohrenhöhe!

 

Edmar Castaneda, in Kolumbien geboren, hat auf der kolumbianischen „arpa llanera“ wie kein anderer Tradition und Improvisation zu einem aufregenden Mix vereint. Seine Hände zaubern völlig unabhängige polyrhythmische Welten. Harte Bassläufe wie im Funk, intime Melodik schwingen sich zu rasanten Läufen empor, während sich darunter donnernde Figuren aus den tiefen Registern lösen. Bereits als 16-Jähriger in die Jazz-Metropole New York umgesiedelt, wurde er schnell von Paquito D’Rivera entdeckt und gefördert. Das Magazin Downbeat listete ihn bereits 2010 unter den „Rising Stars“, und so ergaben sich schnell weitere Kooperationen mit den Großen des US-Jazz wie John Scofield, Wynton Marsalis und – sehr intensiv - Marcus Miller. Auch für Sting gehört Edmar Castaneda zum festen Team im Studio und auf der Bühne.

 

Grégoire Maret wurde in Genf geboren, ist aber ebenfalls seit langen Jahren in New Yorks Szene fest verankert. Wie Castaneda hat auch er eine Vielzahl neuer Ausdrucksmöglichkeiten für sein Instrument, die Mundharmonika, entdeckt und ihm stilistisch neue Pforten geöffnet. Seine Credits reichen von Herbie Hancock über Markus Miller bis zu Cassandra Wilson. Gemeinsam
mit Pat Matheny produzierte er das Album „The Way Up“, das 2005 einen Grammy gewann.

 

Edmar Castaneda hat seine Wurzeln in der kolumbianischen Folklore, Grégoire Maret im Blues. Die gemeinsame Sprache des Jazz macht ein Treffen dieses ungleichen Paares zum einzigartigen Erlebnis.

Edmar Castaneda  (Harfe)

Grégoire Maret  (Mundharmonika)

Alt-Saxophonist und Flötist Ben Sluijs ist Belgiens Aushängeschild in Sachen Jazz. Mit mehr als 30 Alben hat er dort in seiner vielfarbigen musikalischen Handschrift Jazzgeschichte geschrieben. Nach klassischer Ausbildung und vier Jahren Jazz-Seminar in Antwerpen bei 
John Ruocco und Steve Houben erhielt er seinen Feinschliff bei David Liebman in den USA. 
Ben Sluijs war und ist gefragter Sideman bei Jazz-Größen wie Philip Catherine, Toots Thielemans und erhielt Einladungen zu den großen Festivals von New York bis Montreal. Sein aktuelles Album „Particles“ wird hoch gelobt. Mit lyrischen Kompositionen, die geradezu schwelgerisch alle Mittel der Dynamik ausreizen, beeindrucken Ben Sluijs und seine Band. Zeitgemäßer und gleichzeitig zeitloser Jazz, der sich intuitiv erschließt und dabei dennoch 
immer wieder neue Feinheiten preisgibt. Für „Particles“ hat Ben Sluijs sein Quartet teilweise umgestaltet. Neben Drummer Dré Pallemaerts, der die Erfahrung aus seiner Zusammenarbeit mit Größen wie Dee Dee Bridgewater, Etta Cameron, John Scofield u.a. einbringt, hat Ben Sluijs sich zwei hoch talentierte „junge Wilde“ ins Boot geholt: Mit dem 28-jährigen Bram De Looze werden wir im intermezzo-Konzert den aufstrebenden belgischen Jazz-Pianisten erleben, der sich zwischen Jazz und zeitgenössischer Musik bewegt. Gerade mal ein Jahr älter ist Lennart Heyndels, Bassist, Komponist und Multi-Instrumentalist 
aus Brüssel. Er bereichert die Musik des Quartetts mit modernem, treibendem Drive und einer souveränen Balance zwischen Komplexität und Klarheit. Auch Lennart Heyndels hat schon die Bühnen der großen Welt erlebt vom Molde Jazz bis zum Vancouver Jazz Festival.

Unbedingt ab 11:50 "Ice Crystal" anhören!

Ben Sluijs  (Alt-Saxophon, Flöte)

Bram De Looze  (Piano)

Lennart Heyndels  (Bass)

Dré Pallemaerts  (Schlagzeug)

Small Kingdom ist ein Singer-Songwriter-Projekt mit stark improvisatorischem Charakter. Aus der Idee geboren, klassische mit eher populärer Musik zu verbinden, zeigt sich das fertige Konzept als faszinierende Melange mit Einflüssen aus improvisiertem Jazz, Rock und Blues.Hinter diesem spannenden Projekt stehen MusikerInnen von internationalem Format:

Melanie Scholtz (Gesang)

Preisgekrönte Jazzsängerin und Komponistin aus Südafrika, lebt in New York.
Mitglied des „South African Songbook Project“ von Wynton Marsalis.

Ron Spielman (Gesang, Gitarre)

Musik ohne Grenzen vom Folk über Pop, Jazz, Blues bis Rock.
In Berlin haben seine Auftritte Kultstatus.

Andy Winter (Schlagzeug und Percussion)

Seit 1988 in New York und dort fester Teil der Jazzszene.
Spielte u.a. mit Größen wie Larry Goldings, Brad Mehldau und Ron Carter.

Jonas Schoen (Saxophon, Flöte)

Professor für Saxophon und Komposition an der HMTM Hannover u. Berliner Universität
der Künste. Komponist und Arrangeur u.a. für die Bigbands des NDR und HR.

Francesca Reyter (Violine)

Arbeit als Solistin im Bereich Klassik und - angeleitet durch US-Geiger Zach Brock
(Snarky Puppy) - intensiv in der Jazz-Improvisation.

Sonja Firker (Viola, Gesang)

Spielt und singt in div. Ensembles von Klassik bis Pop.

Arbeitet u.a. mit Temptations, Seal und Sarah Connor.

Gábor Hartyáni (Cello)

Neben der Klassik seit 15 Jahren
intensiv in der improvisierten
Musik unterwegs.

Andreas Henze (Bass)

Theatermusiker (u.a. Theater
am Kurfürstendamm),

daneben weltweit Konzerte
im Jazz und Latin.

„One of the most exciting bands on the planet today“ titelte das führende Magazin „Jazzwise“ über Phronesis. 2005 vom dänischen Bassisten Jasper Høiby gegründet, hat das Trio mit seiner charismatischen Live-Performance – emotional und intellektuell – bereits eine weltweite

Zuhörerschaft verzaubert und dies auch bereits im intermezzo-Konzert unter Beweis gestellt.

 

Ihre beeindruckende Energie und Individualität zieht die Band aus der Gleichberechtigung und intuitiven Empathie der Musiker. Mit Høiby kreieren der britische Pianist Ivo Neame und der schwedische Schlagzeuger Anton Eger mit ihren Kompositionen eine energisch vorwärts treibende Musik, die trotz der komplexen Strukturen für den Zuhörer immer zugänglich
und verständlich bleibt.

 

Die vergangenen drei Jahre verliefen für das Trio turbulent und erfolgreich. Neben Konzerten auf nahezu allen großen Festivals in Europa, den USA und Kanada wurde 2017 die Produktion von „The Behemoth“ für die Band zu einem riesigen Erfolg. Im Auftrag des Hessischen Rundfunks hatte Star-Arrangeur Julian Argüelles Phronesis-Kompositionen für die HR Bigband arrangiert. Die Musik des vom Trio gemeinsam mit der Bigband produzierten Albums wurde auch vielfach gemeinsam live aufgeführt.

 

Im gleichen Jahr wurde Phronesis mit dem höchsten britischen Jazzpreis, dem Parliamentary Jazz Award, ausgezeichnet als „Jazz Ensemble of the Year“. Mit dem 2018 veröffentlichten Album „We are all“ stellt Phronesis wieder eindrucksvoll unter Beweis, zu welcher unbändigen Dynamik die Band fähig ist.  So erwartet uns im intermezzo-Konzert ein Wiedersehen mit einem außergewöhnlichen Jazz-Trio, lt. britischem GUARDIAN „a killer live band“!

Jasper Høiby  (Bass)

Ivo Neame  (Piano)

Anton Eger  (Schlagzeug)

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